Gartenparty

Tja, ihr Lieben, nun bin auch ich unter die Dreißiger gegangen… Und was soll ich sagen: Es fühlt sich nicht anders an als 29, außerdem habe ich mich immer auf die magische 3o gefreut. Vor 3 Wochen habe ich meinen Tag mit einer wunderschönen kleinen Gartenparty gefeiert. Dafür habe ich ein kleines Gemeindehaus mit traumhaft idyllischen Garten in der Nachbargemeinde angemietet.

Das Motto war einfach „Sommer“. Ich wollte es bunt und fröhlich. Also habe ich mich farblich querbeet durch knallige Farbtöne gearbeitet, hier und da ein paar Pastelltöne untergemischt um das Ganze etwas aufzulockern.

Drei Dinge wollte ich unbedingt haben und umsetzen:
1. Eine Chillecke in einem Zelt, ein wenig orientalisch angehaucht
2. Diese trendigen Trinkgläser mit Deckel und schicken Paperstraws3. Selbstgemachte Limonade aus einem großen Spender

Für Punkt 1 habe ich einige Kissen besorgt, einen günstigen Sitzhocker, einen aufblasbaren Sessel mit Hocker (der wahnsinnig bequem ist!). Dazu noch etwas Deko und ein paar Decken, fertig!
Punkt 2 war wohl am schwierigsten, da ich zum einen unbedingt Gläser ohne Henkel haben wollte. Mit Henkel finde ich sie ganz einfach hässlich. Zum anderen sind diese Gläser nicht gerade günstig, die Originale von Mason Jar für über 20 Personen ganz undenkbar. Letztlich habe ich dann bei einem Großhändler günstige, aber optisch perfekte Einmachgläser gefunden und beschlossen, die Löcher für die Paper Straws einfach selbst in die Deckel zu bohren. Hat auch prima geklappt! 🙂
Punkt 3 konnte ich auch Dank des DEPOTs recht einfach umsetzen. Die hatten diesen superschicken Limospender im Sortiment. Ich war sofort verliebt!
Mit einer von meinen beiden fantastischen Schwestern habe ich ein sehr leckeres Rezept gefunden, welches sie ganz toll umgesetzt hat. Das Rezept findet ihr hier.

Ansonsten habe ich hier und da Lampions und Pompoms aufgehängt, ein paar Zinkwannen mit Wasser, Schwimmkerzen und Blüten gefüllt und verteilt. Das war es im Großen und Ganzen auch schon. Ein paar Details zu den Vorbereitungen findet ihr auf der FineDecorations-Facebookseite.

Es war ein wunderschöner Nachmittag und Abend, jeder hat etwas zu Essen mitgebracht und wir haben lecker gegrillt. Ich danke an dieser Stelle auch nochmal allen, die mir so lieb geholfen haben, meiner tollen Familie und lieben Freunden! Ihr seid mehr als Gold wert!!

 

Kaffeetafel zur Taufe

Meine zuckersüße Nichte Sophie wurde am vergangenen Pfingstsonntag getauft, ich bin nun ganz offiziell Patentante und überglücklich! 🙂

Nach einem vorzüglichen Mittagessen im Restaurant, gab es noch Kaffee und Kuchen bei den Großeltern (meinen Eltern). Natürlich war klar: Das wird nicht einfach eine popelige Kaffeetafel, sondern eine wunderschöne Tauf-Kaffeetafel!

Das Kleidchen war in dem Fall Programm. Da die Maus gerade ein Jahr alt geworden ist, gab es nicht das klassische Taufkleid, sondern ein niedliches cremeweißes Kleid, das am Saum und im oberen Teil mit braun-beigen Tupfen versehen ist (von Vertbaudet).
Diese Farben und die Tupfen habe ich aufgegriffen und dazu Dekoelemente aus Birkenrinde kombiniert. Das gibt einen kleinen Stilbruch zum zarten Läufer und den niedlichen Punkten, wirkt aber trotzdem elegant. Kleine Herzen aus Birkenrinde, sowie ein großes Herz, verziert mit ihrem Namen, Taufdatum und Taufspruch sind eine schöne Erinnerung zusätzlich zur Kerze (die ich zusammen mit meiner Schwester designed und umgesetzt habe, schaut mal auf die Facebook-Seite!). Die Deko habe ich von Frank Flechtwaren.

Für die Pfingstrosen hätte ich mir noch ein kräftigeres Rosé gewünscht, aber organisiert aus der Ferne muss man schließlich nehmen, was man bekommt. 🙂 Ich finde sie dennoch wunderschön! Die grünen Schneebälle geben noch einen schönen, frühsommerlichen Farbklecks in das Ganze.
Schokosahnetorte und Butterkuchen haben, ungeplant, auch noch in’s Farbkonzept gepasst und waren zudem noch köstlich! Danke, Mama (Torte) und Schwesterherz (Butterkuchen)! 🙂

So war es ein wunderschöner Tag im Kreise der Familie und ganzen 4 Generationen! Wie schön, dass unsere Oma ihre Urenkel noch so erleben kann, Sophie war auch den ganzen Tag prima dabei und quietschfidel. Und weil Tauftag war, durfte meine große Nichte ihre Taufkerze auch anzünden.
Ich bin sehr stolz auf meine Lieben und dankbar über so eine tolle Familie!

Liebe Grüße, eure Coco 🙂

 

 

„Lat uns na Juist gahn!“ – Ein 60. Geburtstag rund um die Nordseeinsel

„Lat uns na Juist gahn!“ – Plattdeutsch für „Lass uns nach Juist gehen!“ Unter diesem Motto, der Nordseeinsel Juist, stand der 60. Geburtstag meiner Mutter, den sie kürzlich feierte.
Ihr größter Wunsch ist es, endlich mal wieder auf „ihre“ Insel Juist zu fahren. Schon seit Kindertagen ist die Nordseeinsel ein Teil ihres Lebens. Also drehte sich dieser Tag und natürlich auch die Deko rund um diese wunderschöne Insel und die Nordsee.

Es fing mit der Einladung an, die ich mit einem Anker bestempelt habe. Die Streifen entstanden durch das Aufkleben von gestreiftem Geschenkpapier im unteren Drittel der Karte. Dies habe ich auf der Vorder- und Rückseite gemacht.

Das Innenleben der Karte besteht aus Transparentpapier, welches ich mit einer Art Wasserzeichen und natürlich dem Einladungstext bedruckt habe. Das Schiff hat mein Großvater gezeichnet, der früher Leutnant zur See war. Ihr seht, das maritime liegt uns im Blut. 🙂
Das Ganze wurde fixiert mit einer Schnur, stilecht zum Seemannsknoten gebunden.

Selbstverständlich sind Tisch- und Saaldeko auf das Thema abgestimmt. Für die Tische habe ich Jutestoff besorgt und entsprechend zugeschnitten. Dazu ein simples, blaues Band welches an’s Meer erinnert, mit Sand und Muscheln dekorierte Windlichter und etwas Streudeko, bestehend aus Muscheln und Strandgut.

Im Saal fanden sich weitere Elemente wie ein kleiner Leuchtturm und ein Strandläufer auf dem Buffet (ihr findet diese auch im Artikel Meeresbrise & Ozeanfeeling), eine Laterne, Segelschiff und etwas Strandgras.

Einzig die Blumen waren nicht ganz einfach im Oktober. Meine Mutter hat aber mit den weißen Chrysanthemen und ihren Lieblingsbkumen, den Löwenmäulchen, eine gute Wahl getroffen, wie ich finde. Sie haben sich prima in die maritime Deko eingefügt.

Als Tischkarten habe ich Symbole und Wahrzeichen der Insel Juist ausgedruckt, oval ausgesschnitten und die Namen der an dem Tisch platzierten Personen draufgeschrieben.
So gab es neben anderen beispielsweise einen Tisch „Juist“, „Kurhaus“ und „Leuchtturm“.

Alles in allem war es ein wunderbares Fest, es gab viel Musik, viel Amüsantes und Schönes.
Spät am Abend packte ein Freund sein „Schifferklavier“ aus und es wurden Seemannslieder gesungen, teilweise auch auf Plattdeutsch.

Ich wünsche meiner Mama jetzt schon eine wunderbare Zeit auf ihrer geliebten Insel, die sie auch Dank dieser Feier, Freunden und Familie bald wieder besuchen wird.
Alles Liebe, Mama! 🙂